Mit Leichtigkeit auf die Rennstrecke

Der ACL2 by AC Schnitzer überzeugt mit reduziertem Gewicht und enormer Leistung

M – An diesem Buchstaben konnte man schon immer echte Sportwagen erkennen. Auf Basis des BMW M 235i wird jetzt auf dem Internationalen Autosalon Genf vom 3. bis zum 13. März 2016 ein Sportwagen präsentiert, der zwar kein M, aber dafür die Buchstaben AC im Namen trägt. Diese Buchstabenkombination müssten alle motorsportaffinen BMW-Fahrer kennen: Das Tuning-Unternehmen AC Schnitzer steht seit über 25 Jahren für eine überlegene Fahrzeugtechnologie jenseits der M-Serie.
Die BMW-Tuningexperten präsentieren mit dem ACL2 ein Fahrzeug, das 570 PS auf die Straße bringt. Möglich macht dies der Austausch des Serienmotors durch ein M4 Triebwerk mit AC Schnitzer Leistungssteigerung und eine Vmax-Aufhebung über eine Steuergerätprogrammierung. Dabei lässt das Hinterachs-Sperrdifferential mit Drexler-Sperre in Höhe von 25 bis 95 Prozent auch mal einen lässigen Drift zu. Der optimierte Carbon Ansaugtrakt und eine Leichtbau-Batterie machen unter anderem deutlich, vorher der Buchstabe L im Namen des unverkäuflichen Konzeptfahrzeuges kommt: Unter dem Motto „Weniger ist mehr“ haben die Aachener Ingenieure den ACL2 so leicht konzipiert, dass er mit 2,54 Kilo pro PS Fahrzeuge wie den Ferrari 458 Italia oder den Porsche 911 GT3 RS in den Schatten stellt. In Schach gehalten werden kann die Tachonadel des Ausnahmefahrzeuges durch eine 6-Kolben-Festsattel-Bremsanalage an der Vorderachse mit 400 mal 36 mm großen Carbon-Keramik-Bremsscheiben (gelocht) und 4-Kolben-Bremsanlage an der Hinterachse mit 380 x 28 mm großen Carbon-Keramik-Bremsscheiben (gelocht).


Für mehr Dampf unter der Haube sorgt auch die groß dimensionierte AC Schnitzer Downpipe, die für enorme Leistungs- und Drehmomentzuwächse sorgt. AC Schnitzer Sportschalldämpfer-Anlage mit Spezial-Katalysator (200 cpsi) inklusive AC Schnitzer „Racing EVO Carbon“ Auspuffendblenden in rechts/links Kombination ermöglichen zudem eine atemberaubende Performance auf dem Internationalen Autosalon Genf.
Wenn AC Schnitzer ein Fahrzeug der M-Reihe in die Finger bekommt, reiben sich Motorsportfans die Hände. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Aachener immer wieder alle Register im Bereich Fahrwerk und der Karosserie ziehen. Der Austausch der Serienachsen des M135i und Aufrüstung auf M-Technik und das stufenlos höhenverstellbares und in Zug- und Druckstufe einstellbares AC Schnitzer Clubsportfahrwerk sorgen dafür, dass man schon im Stand den Bewegungsdrang des ACL2 spüren kann. AC Schnitzer Stützlager und Karosserie versteifende M4 Carbon Federbeinbrücke bringen den Rennsport kompromisslos auf die Straße.


Das sportlich abgestimmte Fahrwerk wird durch eine den Luftdurchsatz und die Aerodynamik optimierende Frontschürze mit AC Schnitzer Carbon Frontspoiler Elementen, AC Schnitzer Frontsplitter und Carbon Front Side Wings (je zwei Stück pro Seite) unterstützt. Auch das Heck des ACL2 präsentiert sich jenseits der Serie: AC Schnitzer Carbon Heckdiffusor, Carbon „Racing“ Heckflügel mit Gurney Abrisskante und Spezial Befestigungsfüßen (250 mm Überstand zum Kofferraum) zeigen, dass weniger Gewicht mehr ist, darunter aber ein starker Auftritt keinesfalls leiden muss. Mächtig wirken auch die AC Schnitzer Kotflügelverbreiterungen vorne mit Luftauslass-Öffnungen am Radhaus und je drei Luft-Wings und AC Schnitzer Kotflügelverbreiterung hinten, mit Luftein- und zwei Luftauslassöffnungen am Radhaus sowie je zwei Luft-Wings. Beide verbreitern das Serienfahrzeug um 140 mm, je 70 mm rechts und links. Die AC Schnitzer Carbon Motorhaube mit Bonnet Vents in Schwarz und Spezial-Features wie die Sonderlackierung Classic Racing Green und das AC Schnitzer Spezial-Sportspiegel „Racing“ runden das umfassende Tuning-Paket für die Karosserie auch optisch ab.


Beim Probesitzen werden Tuning-Fans auch vom Interieur keinesfalls enttäuscht sein, denn ein kompletter Fondumbau lässt das Herz jedes Individualisten höherschlagen. BiColor-Leder Interieur (grünes und perforiertes Nappaleder) in Kombination mit schwarzem Wildleder und grünen Steppnähten und Interieurleisten in matt lackiertem Classic Racing Green setzen die extreme Performance des ACL2 im Inneren fort. AC Schnitzer Carbon Rennschalensitze BiColor mit schwarz/grünem Nappaleder und Leder in Carbon-Optik mit ACL2 Schriftzügen, AC Schnitzer 3-Speichen-Sport-Airbaglenkrad „Evo“ mit Nappa- und perforiertem Leder sowie grünem Wildlederindikator und Carbon Türgriffe sowie Mittelkonsole zeigen, dass Design und Ästhetik ebenfalls zu den Kernkompetenzen der AC Schnitzer-Experten gehören. AC Schnitzer Kontrolldisplay zur Anzeige z. B. von Öltemperatur, der Temperatur der Ansaugluft, des Ladedrucks etc. und ein AC Kombi-Instrument mit Tachoanzeige bis 330 km/h (in Vorbereitung) lassen die technischen Finessen des Konzeptfahrzeugs im Inneren augenscheinlich werden. Natürlich dürfen auch die bekannten und nicht minder außergewöhnlichen Tuning-Teile für das Interieur nicht fehlen: AC Schnitzer Keyholder, Aluminium-Pedalerie, Aluminium-Fußstütze mit beleuchtetem AC Schnitzer Logo, Aluminium-Schaltknopf „Black Line“, Aluminium-Handbremsgriff „Black Line“ und Velours Fußmatten mit AC Schnitzer Schriftzug werden beim ACL2 noch um Türeinstiegsleisten mit ACL2 Logo ergänzt.


Für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt der ACL2 nur 3,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreicht er auf Radsätzen mit AC Schnitzer Leichtbau-Schmiedefelgen AC1 BiColor (rot eloxiert/poliert) und einer Bereifung vorne und hinten mit 20“ 284/25 ZR 20 Michelin PSS. Mit nur 1.450 Kg Gewicht und 570 PS wird der ACL2 nicht auf deutschen Straße zu sehen sein, könnte aber auf der Rennstrecke allen Konkurrenten das Fürchten lehren. Mit Buchstabenkombinationen lässt sich das handgefertigte Einzelstück kaum beschreiben. Der ACL2 by AC Schnitzer braucht mehr als Buchstaben und Zahlen, er braucht Bewunderer, die seine Leistungen und sein Design zu schätzen wissen. Auf dem Internationalen Autosalon in Genf wird er diese mit Sicherheit finden.

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